Über den Umgang mit den Umständen

Es waren einmal vier Männer, die mit einem Boot an eine einsame Insel strandeten. Die Insel war groß genug und hatte genügend Reichtümer um alle mit dem Nötigsten zu versorgen.
Der erste Mann jammerte: “Ich habe alles verloren. Ich bin arm und muss mich nun mit kargen Früchten zufrieden geben. Wenn es regnet, werde ich nass und ich muss draußen im Wald übernachten. Die Welt ist so schlecht zu mir.” Er setzte sich resigniert hin und verwahrloste.
Der zweite Mann klagte: “Ich habe alles verloren. Ich muss jetzt von vorne anfangen, alles neu bauen. Es ist viel zu viel zu tun, ich schaffe das alles nicht. Die Welt ist so schlecht zu mir.” Er arbeitete ununterbrochen und war nie zufrieden mit dem was er erreicht hatte.
Der dritte Mann frohlockte: “Endlich bin ich frei. Ich brauche nichts zu tun. Ich habe alles was ich brauche.” Er legte sich in die Sonne und genoss das Dasein.
Der vierte Mann freute sich: “Endlich bin ich frei. Hier kann ich mich entfalten. Alle Ressourcen sind da um mir alles zu erschaffen was ich will.” Auch er arbeitete unentwegt, war aber glücklich bei allem was er tat und erfreute sich an dem Erschaffenen.

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Ich bemühe mich die Welt zu verbessern. Mein Beitrag ist nicht groß, aber ich bin ein Legionär - und die bewirken das meiste.
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