Die Welt aus der Sicht eines angeregten Elektrons

Folgender Text ist eine Hypothese für eine physikalische Sichtweise des Lichts auf eine “kindliche” Art vorgetragen.
#Physik #Licht #Quantenphysik  #Hypothese #Querdenken

Die Welt aus der Sicht eines angeregten Elektrons

Achim Mertens – August 2011

Nennt mich “Elton”. Ich bin ein Elektron, dass sich am Rand einer Sonne befindet, die einige Milliarden Jahre nach dem Urknall so vor sich hin leuchtet.
Mein Nachbarelektron hat mich gerade angestoßen, so dass ich jetzt ein Energiepaket mit mir herum schleppe, welches ich gerne los werden möchte.
Das schöne an uns Elektronen ist, dass wir da eine große Entscheidungsfreiheit haben, an wen wir die Energie weiter geben. Statistisch gesehen bekommt jeder seinen zustehenden Anteil ab, aber jedes mal, so wie jetzt, kann ich mir einen beliebiggen Partner aussuchen. Für dieses Aussuchen brauche ich übrigens keine Zeit. Es ist ein rundenbasiertes Spiel. Ihr seid es, die aus dieser Rundenabfolge “Zeit” deutet.
Die Anzahl meiner Empfangspartner ist endlich. Es müssen Elektronen sein, die mein Energiepaket aufnehmen können. Ich kann die Pakete auch in kleinere Teile auf mehrere Empfänger verteilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich könnte z.B. die Energie, die ich gerade von meinem Nachbar erhalten habe, diesem wieder zurück geben. Oder einem anderen direkten Nachbarn.
Aber da ich hier am Rande der Sonne bin, habe ich freie Sicht auf das Universum.
Ihr fragt euch: “Moment! Ein Elektron kann doch gar nichts sehen!”
Oh da täuscht ihr euch. Im Gegensatz zu euch schaue ich “aktiv”.
Ich sende unendlich viele “Suchstrahlen” in alle Richtungen aus. Ich tue dies mit Lichtgeschwindigkeit. Für mich und meine “Strahlen” vergeht aber keine Zeit dabei. Das heist, ich kann auch das sehen, was sozusagen in der Zukunft liegt.
“Moment, die Zukunft ist doch offen. Sonst wäre ja alles vorherbestimmt (determiniert)” höre ich euch aufschreien. Keine Panik. Ich verändere ja nichts. Mein Energiepaket gebe ich ja eh jetzt ab. Dies ist der eine Beitrag den Lauf der Geschichte zu beeinflussen. Und der Empfänger, welcher ja sozusagen in der Zukunft liegt, ist der andere Beitrag. Sollte sich die Geschichte nach dem Empfang ändern, ist mir das jetzt egal. Ihr müsst eure Vorstellung von Zeit ändern. Für mich ist das alles Gegenwart, so wie für euch, die ihr in die Vergangenheit schaut, wenn ihr in die Sterne guckt, auch alles Gegenwart ist.
Ich sehe z.B. die Planeten, die meinen Stern umkreisen, so wie sie in wenigen Minuten sein werden. Nicht früher und auch nicht später.
Ich sehe die Nachbarsterne, wie sie in Jahrmillionen sein werden. Aber für mich ist das alles jetzt. Mein Sichtfeld ist (ähnlich wie das eure, nur anders herum) eine 2-dimensionale Kugelinnenfläche. Das was ihr als Elektromagnetisches Feld bezeichnet, sind meine “Suchstrahlen”, die ihr mit eurer Zusatzdimension “Zeit” von der Seite her “betrachtet” (bzw. Ihr glaubt es so zu sehen, weil sehen könnt ihr “Lichtstrahlen” ja auch nicht, weil es sie nicht gibt). Damit ist ein Elektron, welches für einen Menschen aus gesehen von mir viele Lichtjahre entfernt ist, für mich so was wie ein direkter Nachbar.
Ich entscheide mich jetzt für einen einzigen, ganz besonderen “Bildpunkt”, dem ich meine Energie gebe. Es ist ein Elektron, welches in ein paar millionen Lichtjahren in der Zukunft entfernt im Auge eines Menschen sitzt, welcher gerade mit einem Fernrohr auf mich schaut.

Diese Hypothese müsste sich durch Laborversuche erhärten lassen können. Z.B. könnte man mit einem starken und sehr parallelen Laserstrahl (evtl. aus dem Weltraum oder von einem hohen Berg) in verschiedene Richtungen des Alls leuchten. Dabei muss die Energie-Abgabe des Lasers mit einem sehr genauen Watt-Meter überprüft werden. Strahlt der Laser z.B. auf den Mond oder in eine schwarze Kiste, müsste er mehr Lichtquanten los werden, als wenn er ins “Nichts” strahlt. In der Nähe des Lichtstrahls muss auch das Streulicht gemessen werden, da evtl. “Strahlen” “ausweichen”, wenn sie keinen Empfangspartner im All finden.

Na, wäre das nicht mal was für eine Diplomarbeit?

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Ich bemühe mich die Welt zu verbessern. Mein Beitrag ist nicht groß, aber ich bin ein Legionär - und die bewirken das meiste.
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